Patenschaften

Patenschaften: Hand in Hand

Warum gibt es Patenschaften?

Um möglichst gut in einer neuen Gesellschaft anzukommen, braucht es guten Kontakt mit Einheimischen. Als Paten wollen wir Geflüchteten helfen, die neue Kultur kenenzulernen und sich im Alltag in Deutschland zurecht zu finden. Dabei ist auch ein persönlicher Austausch wichtig. Patenschaften können spannende Begegnungen ermöglichen und bereichernde Erfahrungen mit sich bringen. Mitunter entstehen Freundschaften, auf jeden Fall kann so aber die Integration in ein Netzwerk eingeleitet werden, welches Geflüchtete dringend brauchen, um gut in Deutschland anzukommen.

 

Welche Formen der Patenschaftsunterstützung gibt es?

 

Lesepatenschaften

 

Patenschaftstandems für Jugendliche

Mit der Unterstützung der Stiftung Bildung https://www.stiftungbildung.com/ organisieren wir Patenschaftstandems zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung. Diese Tandems werden freiwillig geschlossen und sollen für die Jugendlichen eine Möglichkeit des Kontaktes und Austausches darstellen. Durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Bildung können die Teilnehmer gemeinsam an kulturellen Aktivitäten und Workshops teilnehmen oder Ausflüge und Projektwochen planen und gestalten. Dabei steht das von- und miteinander lernen im Vordergrund.

Patenschaften für Einzelpersonen und Familien

 

 

 

 

Die Fäden für die soziale Betreuung laufen bei der Diakonie zusammen

Bitte sprechen Sie alle Aktivitäten, die Sie in der Unterstützung von Flüchtlingen leisten mit der verantwortlichen Person der Diakonie ab, denn diese trägt die Hauptverantwortung für die soziale Betreuung. Dadurch soll erreicht werden, dass wichtige Fristen gewahrt werden. Gut koordiniert ist ein Ehrenamt eine wertvolle Ergänzung – ohne Koordination besteht die Gefahr, dass Hilfen doppelt oder gegenläufig geleistet werden, was für alle Beteiligten zu Frustration führt, bzw. auch zu negativen Konsequenzen für die Flüchtlinge. Welche Person der Diakonie für Ihre Stadt / Gemeinde zuständig ist, kann beim Bunten Meissen e.V.i.G. erfragt werden.

Interkultureller Aspekt

Die Asylbewerber leben in ihrem Wohnraum nach ihren Sitten und Bräuchen. Sie sind sehr gastfreundlich und laden gern zu einer Tasse Tee oder zum Essen ein. Wichtig ist es für Sie, gut den Spagat zwischen Nähe und Distanz zu meistern. Umarmungen z.B. können als intime Kontaktaufnahme gewertet werden und zu Missverständnissen führen. Zu Beginn der Betreuung wird der Kontakt intensiver sein, da vieles neu und unbekannt ist. Denken Sie an das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wenn Sie Ihre Patenfamilie zum Essen einladen möchten, achten Sie bitte auf Besonderheiten der Ernährung (z.B. koschere oder Halal – Speisen).

Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“

Alle Unterstützung sollte dazu dienen, dass Flüchtlinge selbständig in der deutschen Gesellschaft klar kommen. Ein Beispiel: Es ist hilfreicher, ihnen die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sowie den Kauf eines richtigen Tickets zu erklären und sie anfangs dabei zu begleiten, statt sie mit dem Pkw hinzufahren.

Ansprechpartner: Jana Henker

E-Mail: paten@buntes-meissen.de